Tresore als Wertbehältnisse

Ein Tresor ist ein Wertbehältnis, das zur Aufbewahrung von Geld, Schmuck, Briefmarken oder wichtigen Dokumenten gedacht ist.

Dabei ist vorweg klar zu stellen, dass ein Tresor, der auch Safe, Panzerschrank, Kassenschrank oder einfach nur Geldschrank genannt wird, kein unüberwindliches Hindernis darstellt.

Die Bezeichnung Tresor ist aus dem griechischen „thesaurus“ hergeleitet und beschreibt den damaligen Begriff Schatzkammer. In den letzten 200 Jahren war man vorrangig mit dem Bau von Geldschränken beschäftigt, an Regeln für den Bau von verschließbaren Wertschränken, wurde erst in der 2. Hälfte des vorletzten Jahrhunderts gedacht.

 

Nach welchen Kriterien soll der Tresor ausgewählt werden?

Welchen Widerstandsgrad soll der Tresor haben?

 

Privat oder Gewerbe?
Was soll geschützt werden? z.B. Bargeld, Briefmarken, Schmuck, Urkunden, Gold
 

Welche Größe ist notwendig?

Über den Größenbedarf entscheidet der Inhalt, zuzüglich einer Reserve.
Die meisten Tresore werden im Innenmaß nach der Anzahl der benötigten Ordnern ausgewählt.
 

Welches Schloß ist geeignet?

Die Auswahl findet meist zwischen Doppelbartschloss, Zahlenkombinationsschloss und elektronischem Kombinationsschloss statt.
 

Wo soll der Standort sein?

Der Aufstellort für Tresore bis 300 kg ist meist unproblematisch. Bis 500kg auf massiven Betonböden in der Ecke oder an der Wand stellt dies auch in der Regel kein Problem dar. Darüber sollte der Statiker über den Standort beraten.
 

Aussehen und Design

Diese Entscheidung steht bewußt an letzter Stelle, da die Sicherheit vorgeht. Wenn die Sicherheitsstufe/der Widerstandsgrad fest steht soll das Aussehen, die Farbe und der Glanz die letzte Entscheidung sein.
 

 

Sicherheitsstufen für den Einbruchschutz

Sicherheitsstufen

Verschlossene Geldschränke reizen unsere Neugier und beschwören seit jeher geheimnisvolle, abenteuerliche Geschichten vor unserem geistigen Auge herauf. Das war beispielsweise:

als das „Schatz“-Geheimnis im Keller des Pfarrhauses gelüftet wurde. Bei Renovierungsarbeiten wurde ein alter Wandtresor entdeckt. Was mag da wohl drin sein? Dieses Rätsel war nicht gerade einfach zu lösen. Denn vier der fünf Fächer waren verschlossen. Einen Schlüssel gab es nicht mehr. Da wurde kurzerhand die Flex angesetzt. Nachdem dieser offen war, kamen nicht nur Reichspfennigstücke aus der Kaiserzeit, die in einer Zigarrenkiste lagerten, zum Vorschein, sondern auch Orden aus den Jahren 1864 und 1866, Reliquienkapseln, zwei Stempel und ein goldener Armreif. Ein Kontoauszug und zwei Sparbücher belegen, dass der Tresor vor 33 Jahren das letzte Mal geöffnet wurde. Oder:

„Einbrecher stehlen Geld und Gold aus Keller“ Eine böse Überraschung hat ein Weißenhorner nach der Rückkehr aus dem Urlaub erlebt. Unbekannte sind in ein Wohnhaus in Weißenhorn eingebrochen: Sie brachen einen Tresor auf und erbeuteten Geld und Goldschmuck. Nach vier Wochen im Urlaub hat er bei seiner Rückkehr eine böse Überraschung erlebt: Wie die Polizei ermittelte, sind Unbekannte in das Haus des Mannes eingebrochen. Die Täter schlugen das Glas einer Kellertür ein, konnten so nach innen greifen und sich Zugang verschaffen. Die Einbrecher stahlen einen am Boden verschraubten Möbeltresor aus dem Kellerraum. In dem Schrank hatten sich Bargeld und Goldschmuck im Wert von rund 2.000 Euro befunden.

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